
Good Woman - Ein Sommer in Amalfi
Mrs. Stella Erlynne flieht aus dem pulsierenden, aber kompromittierenden New York der 1930er Jahre und sucht auf der sonnengefluteten Amalfiküste Zuflucht. Mit ihrem glamourösen Auftreten und einer Vergangenheit, die viele Fragen aufwirft, bringt sie die sorgfältig gepflegte Fassade der dort urlaubenden Aristokratie ins Wanken. Schon bald kreisen Gerüchte und Blicke um die rätselhafte Frau, deren Charme und Geheimnisse unweigerlich Spannungen entstehen lassen.
Die Ankunft von Mrs. Erlynne entfacht ein Netz aus Verdächtigungen, Eifersucht und Missverständnissen, das vor allem das Leben eines jungen Ehepaars durcheinanderbringt. Höflichkeit und Etikette werden auf die Probe gestellt, während kleine Intrigen und halbverdeckte Wahrheiten langsam ans Licht kommen. Zwischen gesellschaftlichen Konventionen und persönlichen Sehnsüchten entspinnt sich ein Spiel aus Versuchung und Moral.
Regisseur und Darsteller geben dem Stoff eine Mischung aus leichter Komik und ernsthafter Emotionalität: sonnige Landschaften, elegante Kostüme und spitze Dialoge bilden den Hintergrund für die innere Wandlung der Figuren. Die Atmosphäre schwankt zwischen frivolen Anspielungen und nachdenklicher Melancholie, sodass die Zuschauer immer wieder zwischen Urteil und Mitgefühl hin- und hergerissen werden.
Als freie Adaption von Oscar Wildes "Lady Windermere's Fan" bewahrt der Film die scharfsinnige Beobachtung gesellschaftlicher Heuchelei und ergänzt sie um filmische Wärme und visuelle Pracht. Im Zentrum steht eine Frau, deren undurchsichtige Vergangenheit bald zu einer überraschenden Geste der Selbsthingabe führt und damit Fragen nach Loyalität, Vergebung und dem wahren Wesen von Gutsein aufwirft.
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