
Die Wiege des Bösen
Lenore und Frank Davis erwarten gespannt ihr zweites Kind, doch die Geburt entwickelt sich zum Albtraum: Das Neugeborene verschwindet spurlos, und an seiner Stelle finden sich fünf tote Menschen. Diese schockierende Tat setzt eine Kette aus Angst, Verwirrung und verzweifelten Fragen in Gang, während die Hintergründe des rätselhaften Verschwindens zunächst im Dunkeln bleiben.
Die Polizei steht vor einem fast unlösbaren Rätsel, und Frank beginnt auf eigene Faust nach seinem Kind zu suchen. Schnell zeigt sich, dass es sich bei dem Baby um eine grausam veränderte Kreatur handelt, deren Instinkte und Fähigkeiten jede normale Erklärung übersteigen. Die Jagd nach dem Kind wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit, bei dem die Grenzen zwischen Schutzinstinkt und panischer Gewalt verschwimmen.
Der Film thematisiert nicht nur das Grauen des Unbekannten, sondern auch die Reaktionen einer Gesellschaft, die in Krisenzeiten schnell nach Schuldigen und einfachen Lösungen sucht. Frank steht zwischen seiner bedingungslosen Liebe zu seinem Kind und der verständlichen, aber brutalen Angst seiner Mitmenschen; diese moralische Zerrissenheit verleiht dem Horror eine erschütternde emotionale Tiefe.
Mit düsterer Atmosphäre, nervenaufreibendem Tempo und einer Mischung aus Splatter-Elementen und sozialkritischem Blick gelingt der Film eine intensive Auseinandersetzung mit Elternschaft, Verantwortung und gesellschaftlicher Panik. Die verstörenden Bilder und der kompromisslose Ton machen die Geschichte zu einem eindringlichen Erlebnis, das lange nach dem Abspann nachhallt.
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