
Die Dolmetscherin
Silvia Broome arbeitet als Dolmetscherin in den Hallen der Vereinten Nationen und lebt in einem Alltag voller Sprachen und politischer Formalitäten. Als sie zufällig ein Gespräch in einer afrikanischen Sprache mithört, das wie die Andeutung eines geplanten Attentats klingt, gerät ihr geregeltes Leben ins Wanken. Die Nachricht bringt nicht nur ihre eigene Sicherheit in Gefahr, sondern wirft auch Fragen über Herkunft, Loyalität und die Macht der Worte auf.
Der Geheimdienst schickt den Agenten Tobin Keller, um die Vorwürfe zu prüfen, und es entsteht ein intensives Spiel aus Misstrauen und Faszination zwischen Ermittler und Verdächtiger. Inmitten von Machtspielen, diplomatischen Absicherungen und undurchsichtigen Informationen müssen sie beide herausfinden, wem geglaubt werden kann. Die Enge des UN-Gebäudes und die scharfe Aufmerksamkeit der Medien verstärken die Bedrohung und treiben die Figuren zu Entscheidungen mit weitreichenden Folgen.
Der Film verbindet politischen Thriller mit psychologischem Drama: Sprache wird zur Waffe, Wahrheit zur Frage und persönliche Geschichte zur Triebfeder der Handlung. Durch dichte Atmosphäre, sorgfältig aufgebaute Spannungsmomente und starke Charaktere entstehen immerwährende Zweifel, die bis zum Schluss nicht vollständig aufgelöst werden. Das Ergebnis ist ein fesselnder, nachdenklicher Film über Vertrauen, Verantwortung und die Schwierigkeit, in einer Welt voller Interessen die eigene Stimme zu bewahren.
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